Mobilität und Verkehr

Unterföhring, mit seinem großen Gewerbegebiet, spürt wie kaum eine andere Gemeinde im Münchner Umland die Überlastung der Verkehrsinfrastruktur. Bei einem weiteren Bevölkerungswachstum des Landkreises wird die Belastung der Infrastruktur noch weiter zunehmen. Die FDP fordert daher ein neues ganzheitliches Mobilitätskonzept für Unterföhring. Neben einem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur durch ein erweitertes ÖPNV-Angebot und mehr Radwege muss auch eine Entlastung der bestehenden Infrastruktur beispielsweise durch Car-Sharing oder ein digitales Verkehrsleit- und Parkraum-Nutzungssystem Ziel des Konzepts sein.

Wegen der unzureichenden Radinfrastruktur im nördlichen Teil der Münchner Straße fordern wir die Erstellung eines Radverkehrskonzepts für Unterföhring unter Einbeziehung von unabhängigen Experten. Umlaufsperren an Radwegen auf dem Gemeindebiet müssen durch geeignete Alternativen ersetzt werden, damit diese für Lastenräder und Fährräder mit (Kinder-)anhänger leichter durchfahrbar werden. Der Feldweg zwischen Moostraße und P&R Parkplatz an der S-Bahn muss geteert werden, damit Berufspendler auch bei Regen schmutzfrei mit dem Rad ins Büro kommen können.

Wir stehen alternativen Verkehrsmitteln wie einer Seilbahn von der Studentenstadt ins Gewerbegebiet offen gegenüber. Durch die Einführung von Rufbussen können auch Gemeindegebiete, in denen das Verkehrsaufkommen keinen Linienbus rechtfertigt, an den ÖPNV angebunden werden.