FDP Oberbayern: Brexit für die Menschen und die Wirtschaft gestalten

Am 29. März reichte Premierministerin Theresa May das Austrittsgesuch beim Europäischen Rat ein. Das ist der erste Schritt zum Brexit und markiert den Beginn von langen und schwierigen Austrittsverhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union.

Der Brexit wird nicht nur große Auswirkungen auf die Europäische Union als Ganzes, sondern auch auf Oberbayern im Einzelnen haben. Viele oberbayerische Unternehmen würden durch einen Brexit einen wichtigen Markt verlieren. Bayern und Großbritannien sind wirtschaftlich miteinander sehr eng verbunden. Das Vereinigte Königreich ist für den Freistaat der zweitwichtigste Absatzmarkt. Große Einbußen müssten dann vor allem die Automobilbranche, der Maschinenbau sowie die Lebensmittelindustrie ertragen. „Deshalb ist es wichtig, dass nicht nur für die bayrischen Unternehmen, sondern auch für die in Bayern und Deutschland lebenden Briten möglichst schnell Rechtssicherheit geschaffen wird. Hierzu fordern wir die Landes- und insbesondere die Bundesregierung auf!“, so der Bezirksvorsitzende Jimmy Schulz.

Die FDP Oberbayern respektiert die Entscheidung der britischen Regierung, dennoch muss es dabei bleiben, dass Großbritannien keinen Sonderstatus bekommen darf, wenn es um die Form der Partnerschaft geht. Enge Beziehungen wie mit Norwegen oder der Schweiz sind möglich – eine „Extra-Behandlung“ wäre gegenüber allen anderen Partnern außerhalb der EU unfair.

Die FDP Oberbayern betont, dass die Europäische Union nicht nur ein Garant der Sicherung des Friedens und unser aller Wohlstandes ist. Gerade in Zeiten in denen die Welt immer weiter zusammenwächst, können wir nur gemeinsam in der Welt ein großer Player in Politik und Wirtschaft sein. Deshalb wollen und müssen wir wieder Begeisterung für Europa erzeugen, damit die europäischen Errungenschaften nicht leichtfertig nationalistischen Bestrebungen in anderen europäischen Ländern zum Opfer fallen.


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