FDP Bayern trauert um Jimmy Schulz

Die Freien Demokraten Bayern sind zutiefst getroffen und bestürzt über das Ableben unseres langjährigen Mitstreiters Jimmy Schulz (51). „Jimmy war zeit seines Lebens eine Kämpfernatur. Mit seinem Tod verlieren wir nicht nur einen unserer engagiertesten Verfechter von Meinungsfreiheit und Datenschutz, sondern vor allem einen treuen Wegbegleiter und guten Freund“, sagte Landesvorsitzender Daniel Föst in einer ersten Reaktion.

Schulz war langjähriger Bezirksvorsitzender der FDP Oberbayern und wurde 2019 zum Ehrenvorsitzenden des Bezirksverbandes ernannt. Von 2009 bis 2013 sowie von 2017 bis zu seinem Tod war er Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Dort widmete sich Schulz vor allem seinem Herzensthema „Digitalisierung“. Aufsehen erregte Schulz als er 2010 als erster Bundestagsabgeordneter seine Rede im Plenum von einem Tablet ablas. Unvergessen bleibt auch Schulz‘ Kampf gegen die Vorratsdatenspeicherung und den Staatstrojaner, gegen die er bis vor das Bundesverfassungsgericht zog. „Durch seinen unermüdlichen Einsatz in der Digital- und Bürgerrechtspolitik wird er in unserer Arbeit weiterleben,“ würdigte Landesgruppenchef Karsten Klein sein politisches Vermächtnis.

Die FDP Bayern wird Jimmy Schulz stets ein ehrenvolles Andenken bewahren. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen drei Kindern.


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